Reise ins Moseltal zum Eurostrand nach Leiwen 27.08.-01.09.2017

Eine Reise an die Mosel nach Leiwen zum Eurostrand

Die diesjährige Mehrtagesfahrt führte uns Ende August bei schönstem Wetter an die Mosel. Genauer gesagt, zum Eurostrand nach Leiwen.

29 reiselustige Senioren/innen stiegen am 27. August morgens in Elmshorn in einen Reisebus der Firma Strunk ein und erreichten nach ca. 9 Stunden Fahrt endlich Leiwen. Nachdem alle ihre Zimmer bezogen hatten, ging es gleich zum reichhaltigen Abendbuffet mit anschließendem Show-Programm. Wem die Vorstellung zu laut war, konnte sich auf einer der ruhigen Terrassen bei einem Gläschen Wein oder Bier niederlassen und mit den Kollegen nett plaudern.

Der nächste Tag begann wieder mit einem reichhaltigen Buffet und anschließender Freizeit. Jeder konnte nach seinen Wünschen einen Spaziergang an die Mosel machen, durch die Weinberge wandern oder sich den Ort Leiwen ansehen. Zum Mittagessen fanden sich alle wieder im großen Speisesaal ein, um sich an dem tollen Buffet zu stärken. Nach dem Essen ging es mit dem Bus und in Begleitung einer Reiseleitung nach Cochem. Die Fahrt führte nicht nur an der Mosel entlang sondern auch durch einen Teil der Eifel und dem Hunsrück. Alle hörten interessiert den Ausführungen der Reiseleitung zu und genossen die wunderschöne Landschaft.

Der nächste Tag sollte für unsere Gruppe ein total freier Tag werden, aber unser Busfahrer hatte eine andere Idee. Er fuhr uns erst nach Kirschweiler zu einer Edelsteinschleiferei, wo wir beim Schleifen eines Edelsteins zusehen konnten. Danach wurde uns von einem Meister im Vortragsraum an alten Geräten und Gegenständen erklärt und gezeigt, wie man in den Anfängen Steine geschliffen hat. Er erzählte auch, warum gerade im Gebiet der Mosel so viele Steinvorkommen gewesen sind. Heute holt man sich die Edelsteindrusen (geschlossene Steine) aus dem Ausland. Nachdem alle noch die Möglichkeit hatten, Schmuck und eine Steinsammlung zu bewundern, setzte die Gruppe die Fahrt fort nach Bernkastel-Kues. Jeder hatte die Möglichkeit, sich den hübschen Ort genauer anzusehen, eine Kleinigkeit zu essen und zu trinken sowie ganz nebenbei auch noch nette Bekanntschaften zu machen. Bei einem Glas Wein kommt man schnell ins Plaudern. Es war ein rundum schöner und gemütlicher Tag.

Am nächsten Tag hieß es nach dem Frühstück in die vom Eurostrand bereitgestellten Busse einsteigen und auf ging es nach Metz in Frankreich, die Hauptstadt Lothringens. Die Fahrt führte durch Luxemburg direkt in das schöne und alte Metz. Die Reiseleiterin, die uns schon in Cochem geführt hatte, war jetzt wieder für uns zuständig, was allgemeine Freude auslöste.

In der  Kathedrale von Metz konnten wir vier wunderschöne Fenster von Marc Chagall bewundern. Diese bunten Fenster wurden nicht bemalt sondern aus geschliffenen Edelsteinen hergestellt. Dadurch können die Farben nicht verblassen, denn die Edelsteine werden nie ihre Leuchtkraft verlieren. Ebenfalls sehenswert war die Markthalle mit ihren vielen verschiedenen Ständen.

Am darauffolgenden Tag fand am Vormittag die Schifffahrt auf der Mosel statt. Über Nacht hatte es zwar etwas geregnet und die Temperaturen waren leicht abgekühlt, aber so war die Luft viel angenehmer und wir konnten die Fahrt auf der Mosel in vollen Zügen genießen. Anfangs lag noch der Nebel auf dem Wasser, aber mit der Zeit kam die Sonne wieder durch und es wurde wieder sehr warm. Das Schiff fuhr langsam durch die schöne Landschaft und wir hatten Zeit und Muße, die herrlichen Weinberge zu bewundern. Dicke Trauben hingen an den Reben und die Weinlese wird bald beginnen.

Der Nachmittag war wieder zur freien Verfügung und so hatte jeder Zeit, sich noch ein Mitbringsel für die Daheimgebliebenen zu besorgen oder bei Kaffee und Kuchen die Seele baumeln zu lassen. Wer wollte, konnte sich auch sportlich betätigen. Einige Gäste haben das Schwimmbad genutzt oder trafen sich auf der Bowlingbahn zum gemeinsamen Bowling. Andere wieder mieteten sich ein Fahrrad und erkundeten die Gegend per Rad. So war für jeden etwas dabei und es wurde nie langweilig.

Am anderen Morgen hieß es dann früh aufstehen, denn es musste die Heimreise angetreten werden. Für einige Bundesländer gingen die Ferien zu Ende, womit Staus vorprogrammiert waren. Trotz der vielen Staus kamen wir gut voran und trafen gegen 19.00 Uhr glücklich und zufrieden in Elmshorn ein.

Als Fazit kann man sagen, dass dies wieder eine schöne Reise war.

(EW)

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